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Akne inversa oder auch
Pyodermia fistulans.
Die Beschwerden äußern sich in immer wieder auftretenden Schwellungen und schmerzhaft eitriger Knotenbildung, welche sich je nach Dauer und Schwere der Entzündung auch zu sich derb anfühlenden Fistelgängen unter der Haut erweitern können. Dabei ist die Ausbildung von ausgedehnten 'Fuchsbausystemen' möglich. Regelmäßiger Nikotinkonsum beeinflusst der Verlauf negativ.
Akne inversa stellt eine Entzündung der Talgdrüsen und äußeren Wurzelscheide der Haarfollikel dar. Betroffen sind meist die Achselhöhlen, Perianal- und Perigenitalregion sowie die Leistengegend. Durch eine Verhornungsstörung der Talgdrüse kommt es zu einer Verlegung des Ausführungskanals. Die Haarwurzeln und die Talgdrüsen füllen sich immer mehr mit Hornmaterial an. Immer wieder kommt es zu einer Infektion durch Bakterien.
Eine grundsätzliche Behandlung der Krankheitsursache ist nicht möglich. Auf Grund der Symptomatik und der letztendlich nicht geklärten Ursache bleibt die Operation, also die vollständige Entfernung der von Akne inversa befallenen Hautbereiche die Behandlungsmethode der Wahl.