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Was Sie vor Ihrer stationären Operation
vielleicht gerne wissen wollen.
Ein stationärer Operationstermin wird mit Ihnen vereinbart, wenn entweder das Ausmaß des geplanten Eingriffs dies erfordert oder spezielle Risiken durch vorbestehende Nebenerkrankungen eine besondere Überwachung notwendig machen. Der Eingriff selbst wird mit Ihnen nach einer eingehenden Untersuchung in einem ausführlichen Beratungsgespräch besprochen. Wenn immer möglich, soll diese Aufklärung bereits vor der Terminplanung abgeschlossen sein, um Ihnen ausreichend Zeit zu geben, Ihre Entscheidung in Ruhe zu überdenken. Bei Zweifeln oder Fragen bitten wir Sie, sich vorher noch einmal mit uns in Verbindung zu setzen, um diese möglichst umfassend zu klären. Dies ist besonders wichtig, da das heutige Gesundheitssystem die stationäre Aufnahme erst am Operationstag vorsieht und somit keine ausreichende Möglichkeit besteht, sich im Vorfeld des geplanten Eingriffs noch einmal in Ruhe zu unterhalten.
Sie erhalten von uns zwei Termine:
der ambulante Vorbereitungstermin: Dieser findet in der Regel innerhalb von 5 Tagen vor der geplanten Operation statt. Wir bitten Sie, sich an diesem Tag um 10 Uhr morgens in der Praxis einzufinden, um von uns die erforderlichen Unterlagen zu erhalten. Zu diesem Termin müssen sie nicht nüchtern erscheinen und dürfen anschließend wieder nach Hause. An diesem Termin lernen Sie die Narkoseärzte des Sankt Josephskrankenhauses kennen und besprechen mit ihnen das für Sie am besten geeigneten Narkoseverfahren. In diesem Rahmen erfolgen auch die weiteren notwendigen Voruntersuchungen wie Blutentnahme, EKG und eventuell das Röntgen der Lunge. Selbstverständlich können Sie Befunde entsprechender Voruntersuchungen mitbringen, um unnötige Doppeluntersuchungen zu vermeiden.
Der Operationstermin: Montags sind die Operationen vormittags, dazu ist Ihr Erscheinen um 6:30 erforderlich. Dienstags und Mittwochs operieren wir nach der Vormittagssprechstunde, so dass wir Sie bitten, sich zwischen 11 und 12 Uhr im Sankt Josefskrankenhaus ein zu finden. Zur Narkose müssen sie nüchtern erscheinen. In einem Akutkrankenhaus wie dem Sankt Josefskrankenhaus können sich wegen ungeplanter Notfälle vereinbarte Operationszeiten verschieben. Dies ist für den betroffenen Patienten belastend, aber nicht immer zu verhindern. Wir werden immer versuchen, Sie entsprechend zu informieren und bitten um Verständnis, sollten Sie davon betroffen sein.
Die geplante Operation erfolgt durch Frau Dr. Annegret Hofmeister. Während des gesamten stationären Aufenthaltes werden Sie auch als Patient des Sankt Josefskrankenhauses von uns umfassend betreut und regelmäßig visitiert. Selbstverständlich wird im Notfall die akute Versorgung durch Kollegen des Sankt Josefskrankenhauses erfolgen, um keine unnötige Zeit zu verlieren. Es ist jedoch jederzeit möglich, mit uns in Verbindung zu treten, so dass wir umgehend auch in Notfallsituationen in die weitere Behandlung eingebunden sind.
Die Länge des stationären Aufenthaltes hängt von dem durchgeführten Eingriff ab. Die erwartete Dauer ohne das Auftreten von Problemen wird bereits bei dem Aufklärungsgespräch mit Ihnen besprochen. Die Krankmeldung erhalten sie durch das Sankt Josefskrankenhaus. Sie beträgt in aller Regel 14 Tage bis 3 Wochen.
Vor Ihrer Entlassung erfolgt ein ausführliches Gespräch, welches die weitere Schmerzbehandlung, Stuhlregulation und Wundversorgung umfasst. Eine spezielle Diät ist auch nach chirurgischen Eingriffen am After in der Regel nicht erforderlich. Scharfes Essen, konzentrierte Obstsäfte und hochprozentiger Alkohol sollten bis zur stabilen Wundheilung gemieden werden. Sowohl zu harter, als auch zu weicher Stuhl sollte reguliert werden. Ab wann sportliche Aktivitäten oder Baden wieder erlaubt werden kann, wird im Einzelfall mit Ihnen besprochen. Sie erhalten einen Entlassbrief mit allen notwendigen Informationen für den Hausarzt, und wir werden mit Ihnen besprechen, wann ein nächster Termin zur ambulanten Nachuntersuchung in unserer Praxis erfolgen sollte. Wir werden Sie bitten, diesen möglichst zeitnah selbst zu vereinbaren.
Selbstverständlich sind wir auch nach der Entlassung aus dem Sankt Josefskrankenhaus in Notfällen immer für Sie erreichbar.